Medizingas-Ausstattung · TEC41.10

Vakuumregler – Absaugregler für zentrale Krankenhaus-Vakuumanlagen

Der Vakuumregler von Tecnomed stellt den aus der zentralen Vakuumanlage entnommenen Sog am Behandlungsort ein. Ein verchromtes Messinggehäuse trägt ein Absperrventil, eine Flowregelung und eine Soganzeige und regelt von mindestens -250 mbar bis maximal -1000 mbar. Eine pädiatrische Skalierung, eine Sekretfalle und eine Venturi-Version sind erhältlich.

  • BS 5682
  • DIN 13260-2
  • AFNOR NF S 90-116
  • Medizinisches Vakuum
  • Medizinische Druckluft
  • Sauerstoff
TEC41.10 Vakuumregler – TEC41.10

Überblick

Ein Vakuumregler ist das Steuerglied zwischen der Vakuum-Entnahmestelle auf Station und dem Absaugkatheter. Er wird über einen gasspezifischen Vakuum-Sondenstecker in die Entnahmestelle gesteckt, lässt sich mit einem Absperrventil trennen und erlaubt es den Behandelnden, den Sog an der Regelung einzustellen, während das Manometer den tatsächlich anliegenden Wert anzeigt. Die Vakuumregler von Tecnomed decken einen Arbeitsbereich von -250 mbar für schonende Atemwegs- und Wundabsaugung bis -1000 mbar für starke Aspiration ab, sodass ein Gerät die meisten klinischen Aufgaben einer Station abdeckt.

Das Gehäuse besteht aus verchromtem Messing, bearbeitet für wiederholtes Einstecken des Sondensteckers und für Wischdesinfektion; der gesamte Regler ist autoklavierbar. Die Soganzeige ist ein gut ablesbares Analogmanometer mit Bar-Skala, sodass sich die Einstellung vom Fußende des Bettes prüfen lässt. Ein Sekretbehälter wird direkt darunter montiert, und eine optionale Sekretfalle kann in die Leitung eingesetzt werden, um zu verhindern, dass abgesaugte Flüssigkeit den Reglermechanismus und das dahinterliegende Leitungsnetz erreicht - die mit Abstand häufigste Ausfallursache bei Vakuumgeräten im Betrieb.

Optionen passen den Regler an den klinischen Bereich an. Eine pädiatrische Vakuumoption bietet den reduzierten Bereich und die feinere Auflösung, die Neonatologie und Kinderstationen benötigen. Der Venturi-Vakuumregler TEC41.12 erzeugt den Sog aus einer Versorgung mit medizinischer Druckluft oder Sauerstoff und eignet sich damit für Operationssäle, Isolierzimmer und Standorte ohne zentrale Vakuumleitung. Standardgeräte werden für Intensivstationen, Operationssäle, Notaufnahmen, Kreißsäle und Normalstationen ausgeschrieben.

Wichtigste Merkmale

  • Absperrventil
  • Regelknopf für den Flow
  • Manometer zur Soganzeige
  • Gehäuse aus verchromtem Messing
  • Mindestsog -250 mbar
  • Maximalsog -1000 mbar
  • Pädiatrische Vakuumoption
  • Optionale Sekretfalle gegen Flüssigkeitsübertritt
  • Autoklavierbar
  • Venturi-Version für druckgasbetriebene Absaugung erhältlich

Technische Daten

Technische Daten Vakuumregler

EigenschaftWert
GehäusewerkstoffVerchromtes Messing
Mindestsog-250 mbar
Maximalsog-1000 mbar
AbsperrungAbsperrventil
EinstellungRegelknopf für den Flow mit Soganzeige
SterilisationAutoklavierbar

Modelle Vakuumregler

ProduktcodeModell
TEC41.10Vakuumregler
TEC41.12Venturi-Vakuumregler

Modelle und Produktcodes

ProduktcodeModelle und Produktcodes
TEC41.10Vakuumregler – Sogregler für die Zentralanlage, -250 bis -1000 mbar
TEC41.12Venturi-Vakuumregler – Erzeugt den Sog aus einer Druckgasversorgung

Optionen und Zubehör

  • Pädiatrische Vakuumskala
  • Sekretfalle (Trap Jar) gegen Flüssigkeitsübertritt
  • Sekretbehälter als Mehrweg- oder Einwegausführung
  • Sondenstecker nach BS 5682, DIN 13260-2 oder AFNOR NF S 90-116

Häufige Fragen

Welchen Sogbereich deckt der Regler ab?

Die Einstellung reicht von mindestens -250 mbar bis maximal -1000 mbar, direkt an der Soganzeige ablesbar. Das deckt am unteren Ende die routinemäßige Atemwegs- und Wundabsaugung und am oberen Ende die chirurgische oder starke Aspiration ab. Wird ein engerer, feiner aufgelöster Bereich für Neonatologie und Pädiatrie benötigt, bestellen Sie die pädiatrische Vakuumoption.

Wozu dient die Sekretfalle?

Die optionale Sekretfalle sitzt zwischen Sekretbehälter und Regler und fängt Flüssigkeit ab, die sonst in das Reglergehäuse und weiter in das Leitungsnetz gezogen würde. Sie schützt sowohl das Gerät als auch die Vakuumzentrale des Krankenhauses und wird auf Intensivstationen und im OP, wo großvolumige Aspiration Alltag ist, nachdrücklich empfohlen.

Kann ein Vakuumregler auch ohne zentrale Vakuumleitung eingesetzt werden?

Ja, mit dem Venturi-Vakuumregler TEC41.12. Er erzeugt den Sog, indem medizinische Druckluft oder Sauerstoff durch eine Venturi-Düse strömt, und funktioniert daher überall dort, wo ein Druckgasanschluss vorhanden ist. Das ist eine gängige Lösung für Isolierzimmer, Bestandsgebäude und temporäre Behandlungsbereiche, in denen eine Erweiterung der Vakuumleitung nicht praktikabel ist.

Ist der Regler autoklavierbar?

Der Regler ist autoklavierbar, und das verchromte Messinggehäuse ist auf wiederholte Aufbereitung und Wischdesinfektion ausgelegt. Nehmen Sie vor der Aufbereitung den Sekretbehälter und einen etwaigen Einwegbeutel ab und setzen Sie alles erst wieder zusammen, wenn sämtliche Teile trocken sind.

Auf einen Blick

Produktcode
TEC41.10
Standards
BS 5682 · DIN 13260-2 · AFNOR NF S 90-116
Gasarten
Medizinisches Vakuum, Medizinische Druckluft, Sauerstoff
Einsatzbereiche
Intensivstationen, Operationssäle, Notaufnahmen, Kreißsäle und Neugeborenenzimmer, Allgemeine Pflegestationen, Endoskopie- und Behandlungsräume
Tecnomed

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